Gärten der Welt in Berlin
Der Park ist ganzjährig täglich von 9:00 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet. Kassen und automatische Eingänge sind von April bis September bis 20:00 Uhr und im frühen Winter geöffnet. Der Eintritt kostet in der Sommersaison 9 € für Erwachsene, 4 € für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren und ist für Kinder unter 5 Jahren frei. Um den Park von oben zu bewundern, ist ein Kombiticket inklusive Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn für 12,90 € erhältlich. Auch ein Besuch nach Feierabend lohnt sich: Von Montag bis Freitag kostet der Eintritt ab 17:00 Uhr nur 5,50 €.
Wer die Gärten der Welt zum ersten Mal besucht, sollte sich eine Fahrt mit der Seilbahn nicht entgehen lassen. Berlins einzige Seilbahn verbindet die Bezirke Marzahn und Hellersdorf und schwebt direkt über den Park. Von dort aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Kienberg und die Skyline der Stadt. Von der U-Bahn-Station Kienberg-Gärten der Welt bringt Sie die Linie U5 in nur 35 Minuten vom Hauptbahnhof dorthin – ganz ohne Stau und Parkplatzsuche. Oben angekommen, empfehlen wir Ihnen unbedingt einen Besuch des Wolkenhains, des Aussichtsturms auf dem Kienberg, von dem aus Sie einen atemberaubenden Panoramablick über Berlin genießen können. Die Seilbahn verkehrt in der Sommersaison täglich ab 10:00 Uhr. Die genauen Abfahrtszeiten variieren je nach Saison und können Sie bequem vorab auf der Website des Parks einsehen.
Familien mit Kindern suchen in den Gärten der Welt nach einem Moment der Ruhe – und das im besten Sinne des Wortes. Alle Spielplätze im Park sind von Erich Kästners Kinderbuch „Der 35. Mai“ inspiriert, in dem der kleine Konrad mit seinem Onkel und einem sprechenden Zirkuspferd die Welt bereist. Am Haupteingang erwartet Sie der Wasserspielplatz „Konrads Reise in die Südsee“ mit einem Kletterwal, einer riesigen Hängematte und einem Wasserwald – ideal für heiße Sommertage. Gegenüber dem Japanischen Garten befindet sich „Konrad im Blumenkranz“, ein Kletterparcours aus bis zu 2,20 Meter hohen Hängematten, ergänzt durch einen Seilslalom und eine Tunnelrutsche. Im angrenzenden Kienberg-Park können Sie außerdem die „Polynesischen Riesenameisen“ und die futuristische Ameisenwelt „Elektropolis“ besuchen. Wer es etwas rasanter mag, kann auf einer Naturrodelbahn Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde erreichen.
Der Park macht seinem Namen „Gärten der Welt“ alle Ehre: Elf Themengärten und zahlreiche internationale Gartenpavillons lassen sich an einem einzigen Nachmittag erkunden – ganz ohne Jetlag oder Visum. Der Chinesische Garten mit seinen Pavillons und dem Teehaus am See gilt als einer der größten seiner Art außerhalb Chinas, während der Japanische Garten mit seinen Kirschbäumen und dem Koiteich eine Oase der Ruhe bietet. Der Balinesische Garten, der Orientalisch-Islamische Garten und der Christliche Garten runden das Angebot ab. Derzeit werden die brasilianischen und thailändischen Gartenpavillons renoviert und sind daher vorübergehend geschlossen, ebenso wie das Chinesische Teehaus, dessen Restaurant am Seeufer jedoch geöffnet bleibt. Wer eine Pause braucht, kann sich in den zahlreichen Cafés und Restaurants des Parks stärken, bevor er seine Weltreise fortsetzt.
Wer die Gärten der Welt jetzt besucht, kann zwei der Hauptattraktionen des aktuellen Programms erleben. Bis zum 18. August bietet der Park einen Dienstag ein kostenloses Ferienprogramm für Kinder an, von Aquarellmalerei bis zum Erste-Hilfe-Kurs „Silberner Gipspass“. Montags und dienstags kostet die ermäßigte Ferienkarte 12,90 € pro Erwachsenem und Kind, inklusive Seilbahnfahrt, und ist direkt an der Kasse vor Ort erhältlich. Am 29. August herrscht festliche Stimmung: Die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Christoph Koncz spielt beim klassischen Musikabend „Viva la Musica“ spanische und lateinamerikanische Musik, gefolgt von einem spektakulären Feuerwerk über dem Park. Tickets sind ab 35 € erhältlich, Jahreskarteninhaber zahlen ab 27 € – eine deutliche Ermäßigung gegenüber dem regulären Preis.


