Let´s work 2017 - Fortbilden und feiern

Verfasst von: Iris Gödecker
Erstmals im Programm "Deutsche Homöopathietage". (Bild: R_K_B_by_filorosso.eu - Manfred Gerber_pixelio.de)
Zum 16. Mal öffnete der Gelsenkirchener Wissenschaftspark seine Tore für die Arbeitstagung Let´s work 2017. Diesmal das erste Mal im Programm waren die "Deutschen Homöopathietage". Die Inhalte wurden getragen von der Stiftung "Homöopathie-Zertifikat" und dem "Homöopathie Arbeitskreis" des BDH. Und wieder wurden natürlich aktuelle Themen des Jahres aufgegriffen. Wer dabei war, konnte sein Kontingent an Wissen erweitern und Freitag abends bei der Get together Party durch interessante Gespräche vertiefen.

Das Konzept des BDH für die jährlichen "Let´s Work Arbeitstagung" hat sich wieder einmal bewährt. Vor allen Dingen ist es wichtig, die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker wieder ins rechte Licht zur rücken. Über die Medien werden immer wieder kritische Gedanken an den Menschen herangetragen. Manchmal sind diese durchaus berechtigt, und manchmal sollte mehr dahinter geschaut werden und vor allem über den Tellerrand. Die Fort- und Weiterbildungen, besonders in diesem Berufszweig, sind der erste Weg zu einer qualifizierten Basis. Dazu gehören unter anderem Workshops, Vorträge, Seminare, die mit fundiertem Wissen gefüllt werden. Denn nur mit Fachwissen und Erfahrung können die Heilpraktikerin und der Heilpraktiker ihre Praxis aufbauen.

Die Deutschen Homöopathietage erstmals in Gelsenkirchen

Auch die Homöopathie wird manchmal kritische hinterfragt. Im Rahmen von Let´s work konnten die Deutschen Homöopathietage in Zusammenarbeit mit der Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) und dem Homöopathie Arbeitskreis des BDH über zwei Tage allen Interessenten Therapieverfahren aufzeigen. Wichtig ist auch, die psychischen Komponenten nicht aus den Augen zu verlieren. Beispielsweise gehören Phobien, Zwangsstörungen, Ängste, Depressionen leider weiterhin zu den häufigen Leiden in der Praxis. Anhand diverser Krankheitsbilder wurde aufgezeigt, wie eine erfolgreiche homöopathische Behandlung aussehen kann. Zwei Tage wurde der Focus auf die unterschiedlichen Mittel und Therapiemethoden gesetzt und erfolgreich angenommen.

Und das gab es noch

Und wieder gab es das ganz besondere Serviceangebot des BDH. Die Blutdruckgeräte konnten wieder kostenfrei überprüft werden. Besonders angenommen wurde wieder der Notfallparcours. Dort konnte jeder Interessierte sein Notfallwissen auf die Probe stellen. Im Vordergrund stand die Anaphylaxie. Durch den Parcours führte wieder das RCS-Center. Unter anderem ist das Center ein gemeinnütziges Aus- und Weiterbildungsunternehmen und eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Rettungssanitäter. Der besondere Vortrag galt dem Rausch der digitalen Medien. Hier ging es zum Beispiel um die besondere Herausforderung der Eltern, um die Kinder und Jugendlichen stark zu machen, für die digitale Welt.

Die Ernährungstherapie genoss bei der Arbeitstagung ebenso die hohe Besucherzahl. Hier ging es um die Bedeutung der Nahrungsmittel im ayurvedischen Bereich sowie in der Traditionellen Chinesischen Medizin aber auch um die Wirkung des Fastens. Auch die HeilpraktikeranwärterInnen kamen nicht zu kurz. Welche Lerntechniken können helfen, das Erlernte zu behalten? Wie kommt man nicht nur sicher, sondern auch seriös zur Diagnose? Erfahrene ReferentInnen konnten Ihr Wissen in Workshops verbunden mit praktischen Übungen vermitteln und die Vorträge gaben wieder neue Impulse für die Praxis. Die vielen Interessenten zeigten auf, dass sich auch dieses Jahr die Organisation für die Arbeitstagung wieder vollends gelohnt hat. Die 17. Arbeitstagung findet am 12./13. Oktober 2018 statt.

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