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Fatal, fatal…
Von Clifford | 4. August 2008
“Crash mit fatalen Folgen: US-Schauspieler Morgan Freeman ist bei einem Unfall verletzt worden.” So der erste Satz einer Meldung bei Spiegel online. So, lieber Redaktionspraktikant – jetzt bitte nochmal MIT Nachdenken… “fatal” bedeutet tödlich. Einen Zusammenstoß mit tödlichen Folgen gab es aber nicht – wozu also der erste Satz? Leider kein Einzelfall. Der Begriff “fatal” wird oftmals mit “folgenreich” gleichgesetzt. Eigentlich auch nicht so verwunderlich. Schließlich muss eine “Femme fatale” nicht immer einen Tod verursachen. Tatsächlich kommt der Begriff aber daher und eine “Femme fatale” brachte Männer nicht selten in gefährliche, wenn nicht gar tödliche Situationen. Aber zurück zum tödlichen Verkehrsunfall: Wir hoffen natürlich ganz fatalistisch, dass für Morgan Freeman alles gut ausgeht… alles andere wäre ja fatal.
Themen: Wortgewalt | 7 Kommentare »
10. März 2009 um 12:06
Naja, am Anfang dachte ich auch ,dass Morgan gestorben ist. Es ist sehr wichtig, wie eigentlich die Presse ausspricht.
1. April 2009 um 12:09
Dies find ich ein sehr gutes Beispiel über die Übertreibungen der Presse. Ich wäre mir nur nicht sicher, ob dies der Redaktionspraktikent war, oder nicht doch ein gestandener Redakteur!
30. April 2009 um 10:24
Sehr guter Bericht!
3. Juli 2009 um 17:28
Übertreibung ja, aber wo steht bitte, dass fatal “tödlich” bedeutet? Laut Duden, heißt es nur “Vom Schicksal bestimmt, Verderben bringend”. Damit könnte eben so gut eine schwere Verletzung beschrieben worden sein.
28. Juli 2010 um 13:34
sehr guter Bericht, vieleicht etwas übertrieben. Aber ich denke das diese in einer Art nicht ganz klare Bewustein geschrieben wurde.
23. November 2010 um 21:00
Sehr guter Bericht. Danke
18. Juli 2011 um 03:56
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