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Leichte Anschläge und liebevolle Raubmorde
Von Clifford | 7. Juli 2008
Zugegeben – Adjektive beschreiben einen Vorgang lebhafter. Aber manche Begriffe werden von Journalisten so selbstverständlich verwendet, dass es gar keine Frage nach Sinn oder Alternativen mehr gibt. Zu meinen Lieblibngsfloskeln gehört der “Schwere Anschlag” ebenso wie der “Brutale Raubmord”. Ja, sicher mag der Anschlag Menschenleben gekostet haben und der Raubmord hatte lebensbeendende Folgen für den oder die Beteiligten – aber wenn dieser Raubmord “brutal” war, was waren dann die anderen? “Liebevoll”? Und wurde jemals über “leichte” Anschläge berichtet? Und was wäre das Gegenteil einer “verheerenden” Katastrophe? Ich weiß, dass lebendige Sprache etwas Feines sein kann – aber welchen Mehrwert haben diese Beschreibungen wirklich?
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